Familienstützpunkt

Schließtage des Familienstützpunktes

Der Familienstützpunkt ist vom 23.04. bis 26.04.2019 geschlossen.

Familienstützpunkt Burgau – Wir sind für Familien da!

Der Familienstützpunkt ist eine Anlaufstelle für alle Bürger und Bürgerinnen.

 

Im Familienstützpunkt können Sie sich über die lokalen und landkreisweiten Familienangebote informieren. Auf Wunsch werden Sie mit Ihrem speziellen Anliegen für sich oder Ihres Familienmitglieds an die passende Stelle weitergelotst und bei Bedarf auch begleitet.

 

Hier findet man qualifizierte Beratung und stets ein offenes Ohr. Ganz unbürokratisch, wohlwollend und immer auf das Positive ausgerichtet.

 

Der Stützpunkt bietet auch offene Begegnungsmöglichkeiten an. Sie können neue Kontakte knüpfen, Ihre Fragen und Themen zur Sprache bringen und Ihrer Lebenslage entsprechend Antworten erhalten.

 

Das flexible und breit gefächerte Angebot orientiert sich fortlaufend an dem, was Familien benötigen und benennen.

 

Für den persönlichen Kontakt steht Ihnen als Ansprechpartner Hr. Mathias Stegmiller (Dipl. Sozialpädagoge) zur Verfügung.

 

Ohne Terminabsprache:

 

Jeden Montag, 15.30 - 17.30 Uhr
Jeden Mittwoch, 9 – 11 Uhr

 

Für Termine darüber hinaus einfach Kontakt aufnehmen!

 

Kapuziner Straße 13
89331 Burgau
Tel. 0176 459 499 40
E-Mail:  familienstuetzpunkt@stadt.burgau.de

 

Zum Familienportal des Landkreises Günzburg:
http://www.familie.landkreis-guenzburg.de/


Weitere Informationen zur allgemeinen Konzeption der Familienstützpunkte und zur bayernweiten Entwicklung erhalten Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration:
http://www.stmas.bayern.de/familie/bildung/stuetzpunkt.php

 

Für aktuelle Angebote und Veranstaltungen bitte hier klicken!

https://www.burgau.de/Aktuelles/Termine

 

Erfolgreicher Frauenkulturkurs in Burgau

Von November bis Januar trafen sich Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern zu einem niederschwelligen Frauenkulturkurs in den Räumen des DITIB-Gemeindehauses in Burgau, um sowohl die deutsche Sprache zu lernen als auch Informationen und praktische Tipps zur Alltagsbewältigung zu erhalten. Organisiert wurde der Kurs durch die Zusammenarbeit des Familienstützpunktes Burgau mit der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Diakonie Neu-Ulm, dem Bildungsbüro des Landkreises Günzburgs und der türkisch-islamischen Gemeinde Burgau. Der Großteil der Gruppe hat bereits einen achtwöchigen Sprachkurs vor den Sommerferien im vergangenen Jahr belegt und konnte nun die Kenntnisse weiter ausbauen. Das Ziel war, dass die Frauen Grundkenntnisse erlernen, um sich besser in Deutschland zurechtzufinden und sich auch besser verständigen zu können, denn nicht für alle war ein Integrationskurs möglich. Die Kursleitung Agnes Kotschi  arbeitete nun schon zum zweiten Mal mit den Frauen zusammen und war mit dem Engagement und dem Fortschritt der Teilnehmerinnen sehr zufrieden. Vor allem das Selbstwertgefühl der Frauen hat sich im Verlauf des Kurses deutlich erhöht. Dass der Kurs überhaupt finanziert werden konnte, ist der Beurer-Stiftung aus Ulm zu verdanken, die sich bereit erklärt hat, dieses Angebot zu unterstützen. Zudem beteiligte sich die Stadt Burgau und das Landratsamt Günzburg.


Neben dem Spracherwerb sind auch gezielt Bildungsveranstaltungen an den Kurstagen durchgeführt worden. So wurde ein Gesundheitsvormittag mit Entspannungs- und Atemübungen für den Alltag mit dem Besuch einer Beraterin vom Gesundheitsamt kombiniert. Eine Diätassistentin leitete eine praktische Einheit zur Kleinkindernährung, die durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziert worden ist. Um zukünftig die richtigen Ansprechpartner vor Ort zu finden, stellten sich zudem die Kirchliche Allgemeine Soziale Arbeit, der Familienstützpunkt Burgau und das Profil-Kolleg als Bildungsträger für Integrationskurse der Gruppe vor. Auch der lokale Fernsehsender a.tv stattete dem Kurs einen Besuch ab. Die Frauen stellten sich mutig vor die Kamera und gaben Interviews. Der Kurs soll natürlich fortgeführt werden, damit die Frauen die Grundvoraussetzungen für einen Integrationskurs erwerben.

Familie in Fahrt (FiF)-Veranstaltungsreihe im Frühjahr 2019

"Familie in Fahrt" (kurz FiF) ist eine informative und unterhaltsame Veranstaltungsreihe der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen (KoKi) un der Familienstützpunkte im Landkreis Günzburg. Das Leben mit Kindern ist schön, bunt und aufregend, bringt aber auch viele Herausforderungen mit sich. Die Veranstaltungsreihe greift Themen rund um den Familienalltag auf - von Schwangerschaft bis Pubertät, von Einschulung bis Mediennutzung! Los geht es mit einer Lesung des Bestsellerautors Dr. Dr. Hans-Otto Thomashoff mit dem Titel "Damit aus kleinen Ärschen keine großen werden" am 08.März 2019 ab 19.30 Uhr in der Kapuzinerhalle Burgau. Bis Mai folgen rund 30 kostenlose Kurse, Vorträge und Workshops für Familien bei denen Eltern auf das Fachwissen von über 20 Referentinnen und Referenten zurückgreifen können. Allein in Burgau sind fünf Angeobte vorgesehen. Ab drei besuchten Verantsaltungen haben die Teilnehmer die Chance auf tolle Gewinne wie Eintritte zu Familienausflugszielen. Willkommen sind alle Familien und Interessierten aus dem Landkreis!

 

Termine zum Vormerken:

 

Freitag, 8.3.: "Damit aus kleinen Ärschen keine großen werden!" Vortrag/Lesung Kapuzinerhalle, 19.30 Uhr

Dienstag, 30.4.: "PEKiP - Schnupperkurs", Praxis Zeitraum, Unterknöringen, 9.30 - 11 Uhr

Samstag, 4.5.: "Schwanger - was nun? Das Rundum-sorglos-Paket", Messe, Kapuzinerhalle, 14 - 17 Uhr

Freitag, 10.5.: "Väter - Kinder - Feierabendzeit", Papa-Kind-Aktion, Silbersee, 16 Uhr

Montag, 13.5.: "Mädchen in der Pubertät", Vortrag, Mittelschule, 19 Uhr

Mittwoch, 15.5.: "Dann hau ich dich...!", Vortrag, Kita Mindelzwerge 19.30 Uhr

Anmeldung gerne im Familienstützpunkt!

Schokolade in aller Munde! (November)

Was gibt es Schöneres als an einem kalten Novembernachmittag vor warmen Schmelzkochern zu sitzen und eigene Schokolutscher und Pralinen herzustellen? Die Küche im Hl-Kreuz-Kindergarten war bestens geeignet für das doch außergewöhnliche Angebot von Angelika Diepolder, die zusammen mit einer Kollegin Eltern und Kindern in die Geheimnisse der Schokolade eingeführt hat. So lernten die kleinen und großen Teilnehmer einiges über den Anbau, die Ernte und die Weiterverarbeitung der Kakaobohne bis hin zum beliebten Schokoladenprodukt, wie wir es aus dem Supermarkt kennen. Spannend wurde es dann natürlich beim Selberausprobieren: Die Rohschokolade (Nips, Pulver) wurde fleißig geschmolzen, gerührt und in Form gegossen, für die dunkle Schokolade musste eine Rezeptur mit Agaviensirup, Honig, Vanilleschoten, verschiedene Kakaopulver und Kakaobutter genauestens eingehalten werden. Stolze leuchtende Augen konnte man dann bei den Kindern erkennen, als sie die gekühlten Schokolutscher und Pralinen ihren Mamas und Papas präsentierten. Und so manches Stückchen landete bestimmt schon auf dem Heimweg im Mund.

Gutes altes Handwerk! (November)

Viele erstaunte und stolze Gesichter gab es beim Kurs von Bettina Schulz (Wild auf Wald), als sich innerhalb kurzer Zeit kinderleicht Papier herstellen ließ. Unter dem Motto "Wir schöpfen Papier" lernten die Kinder und Mamas erstmal die Geschichte der Papierherstellung kennen und klärten Fragen wie: Was sind Bütte und Pulpe und was ist mit Gautschen gemeint? Dann durften die Kinder aber selber ran und ihr Können beim Rühren, Eintauchen, Schöpfen und festem Abtrocknen unter Beweis stellen. Kanppe zwei Stunden später waren die Kinder- und Mamahände vollgepackt mir farbenfrohen beschreibbaren Blättern und auch mit einer spannenden kreativen Beschäftigungsidee für Zuhause.

Eltern-Kind kochen „Mama, Papa, koch mit mir!“ (Oktober 2018)

Einen vergnüglichen und sehr lehrreichen Nachmittag erlebten einige Mamas mit ihren Kindern bei der Veranstaltung "Mama, Papa koch mit mir!" in der Schulküche der Realschule Burgau. Die Dipl. Ingenieurin im Bereich Ernährungstechnik Stefanie Klaiber führte im Auftrag des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Fortsten Krumbach mit vielen praktischen Tipps und umfassendem Wissen rund um das Thema Ernährung für Kindr bis 3 Jahren durch den Nachmittag. Sie erklärte u.a. anhand der Kinderernährungspyramide, auf welches Maß Eltern bei der Ernährung ihrer Kinder achten sollten. Nach dem Theorieteil durften sich die schon ungeduldigen Kinder mit ihren Mamas an die Verarbeitung der Lebensmittel machen. Neben Kartoffelsuppe, Kürbisrisotto mit Butternut-Kürbis und Vollkornwaffel wurden Kräuterfrischkäse, Müsliwürfel aus Haferflocken und als Nachtisch Apfelschnee hergestellt. Die Kinder schälten, schnitten, hobelten und rührten mit großer Begeisterung, während die Mamas das Ganze überwachten, den Austausch untereinander suchten sowie ihre Fragen an Frau Klaiber richten konnten. Die Ergebnisse konnten geschmacklich überzeugen, was bestimmt daran lag, dass schon beim Zubereiten von den Kindern gründlich vorgekostet wurde.

Vogelfrei wie Robin Hood (7.August)

Im Rahmen des städtischen Ferienprogramms mussten sich Jungen und auch ein wagemutiges Mädchen für die Aufnahme in Robin Hood`s Bande einigen Aufgaben stellen. Im Stadtwald lösten sie Einzel- und Teamherausforderungen und konnten wertvolle Gegenstände ergattern. Diese verarbeiteten die Kinder zu Pfeilen, Bögen und Köcher, was handwerkliche Geschicklichkeit erforderte. Schließlich erprobten die kleinen Helden ihre Schießkunst, um für den Kampf gegen den Sheriff von Nottingham gerüstet zu sein.

Babys im ersten Jahr (Juni 2018)

Einen kleinen Einblick in das Angebot von Andrea Merbeler konnten einige Mamas mit ihren Säuglingen am 12.Juni gewinnen. Die Heilerziehungspflegerin und ausgebildete PEKIP-Kursleiterin zeigte in Ihren Räumlichkeiten sehr anschaulich und praxisnah, wie der Nachwuchs im Bereich Motorik und Wahrnehmung aktiv und entwicklungsgerecht unterstützt und gefördert werden kann. Anhand zahlreicher Alltagsgegenstände konnten die Teilnehmer selber ausprobieren und erkennen, dass man keine teuren Spielzeuge erwerben muss, um Kindern attraktive Reize für den Mund, die Arme oder Beine zu geben. „Jedes Kind ist anders und entwickelt sich vielleicht ganz anders“, so eine wichtige Botschaft von Andrea Merbeler, die davon abrät, sein Kind mit anderen zu vergleichen. Das Angebot wurde durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Wieder super Laune bei den „Powerkids“

Bereits zum dritten Mal konnte der Psychomotorikkurs für Grundschulkinder zwischen den Oster- und Pfingstferien durchgeführt werden. 12 Jungen und Mädchen verbrachten einige spannende Stunden unter der Anleitung der Heilpädagogin Beate Gottschalk. Die Kindergruppe musste dabei verschiedene Aufgaben gemeinsam lösen, viele Materialien ausprobieren und unter Einsatz des ganzen Körpers knifflige Hürden überwinden. Schnell entwickelte sich ein harmonisches Gruppengefühl, sodass auch die Altersunterschiede keine Rolle mehr spielten. Besonders toll fanden die Eltern an dem Kurs, dass es nicht um Leistung und Pflicht ging und auch die weniger sportlichen Kinder ihren Spaß hatten.

So bleibt mein Kind aktiv und gesund! (12.Mai)

Kinder im Laufalter durften mit ihren Mamas einen vergnüglichen Nachmittag im Wald erleben. Die Physiotherapeutin Nina Sauter gestaltete einen spannenden Spaziergang im Stadtwald. Die Teilnehmer mussten Naturmaterialien in kleinen Tüten sammeln, jede Gelegenheit im Gelände zum Balancieren, Hüpfen, Abhang- rauf und runterrennen ausnutzen sowie besonders anspruchsvolle Bewegungen wie Drehungen, Rückwärtslaufen oder auf einem Bein stehen bewerkstelligen. Besonders wichtig sei für einen gelungenen Spaziergang eine positive und motivierende Grundstimmung sowie genügend Anreize durch beispielsweise Aufgaben oder Wettbewerbe. Im Anschluss versorgte Roswitha Miller als Expertin im Bereich Ernährung die hungrigen Familien mit Leckereien wie Kraftpakete aus Kartoffeln und Brandteig aus Haferflocken sowie Drachenfutter (Haferflocken/Honigkekse) und weiteren  gesunden Sattmachern! Beim gemütlichen Picknick konnten Ernährungsfragen geklärt und das Wissen um gesunde Lebensmittel erweitert werden.

Themenabend: Zwischen zwei Welten – Kinder im medialen Zeitalter (8.Mai)

Im gut gefüllten Mehrzweckraum der Kapuzinerhalle konnten Eltern von Kindergarten- und Grundschulkindern durch den Film und in der anschließenden Diskussion viele Erkenntnisse in ihrer Haltung zur Medienerziehung gewinnen. Der Film machte deutlich, dass unser Gehirn durch die reale Welt weitaus mehr angeregt und entwickelt wird als durch die Nutzung von digitalen Medien. Die klare Botschaft war, dass Eltern sich dieser Tatsache bewusst sein werden sollen und somit die Aufgabe haben, ihre Kinder vor einer Mangelentwicklung durch den übermäßigen Gebrauch von digitalen Medien zu schützen.
Einige Eltern sahen sich bestätigt in Ihrer Annahme, den Medienkonsum möglichst im Alltag ein zu schränken, andere waren überrascht darüber, wie drastisch die Auswirkungen sind, wenn die Kinder vor dem Fernseher sitzen. Annika Dreyer betonte, wie wichtig es sei, die eigene Mediennutzung zu hinterfragen und dem Kind ein gutes Vorbild zu sein. Zudem rät sie dazu, vor Einführung neuer Medien in der Familie rechtzeitig eine klare innere Haltung zu entwickeln und klare Absprachen mit dem Kind zu treffen, auch im Hinblick auf mögliche Risiken. Eltern würden in der Beratungsstelle oft die Diskussionen wegen der Nutzung von Smartphone und Co. als Hauptkonfliktthema benennen.

Kreativnachmittag

Ganz im Zeichen der Farbe Blau stand der Kreativnachmittag mit Susanne Dorner von Krass e.V. am 8.März. Die Kinder lernten die Herkunft der Farbe Blau und die drei Grundfarben kennen. An der Experimentierstation durfte gemischt werden und so ergaben sich manche Überraschungen. Mit verschiedenen Techniken wurden Leinwände und Papierbögen bepinselt, beklebt und bestempelt, alles natürlich mit den unterschiedlichsten Blautönen. Alle Mama- und Kinderhände waren nach den kurzweiligen  zwei Stunden mit Kunstwerken voll beladen.

Vom Greifen bis zum selber Sitzen (16.November)

Begehrt waren die wenigen Plätze des PEKiP-Schnupperkurses in den Räumen von Andrea Merbeler. Das vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanzierte Angebot gab den Eltern einen Einblick in das Programm, welches von einem Prager Psychologen entwickelt wurde und sich großer Beliebtheit erfreut. Frau Merbeler zeigte anschaulich, wie Säuglinge im ersten Lebensjahr sich Stück für Stück Bewegungsabläufe erarbeiten und wie sie dabei von Eltern angeregt und gefördert werden können. Die Teilnehmer staunten, dass einfach hergestellte Alltagsmaterialien dabei vollkommen genügen, die Bewegungen und Sinne der Kinder anzuregen. Daneben konnten auch viele Fragen im persönlichen Austausch beantwortet werden.

Nur das Beste für die Kleinen (24.Oktober 2017)

Viel  Wissen und neue Erkenntnisse konnten die Teilnehmerinnen bei der Veranstaltung „Babybrei- ruck zuck gekocht!“ in der Schulküche der Mittelschule für sich mitnehmen. Die Dipl. Ingenieurin aus dem Bereich Ernährungstechnik Frau Roswitha Miller führte im Auftrag vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Fachkenntnis durch den Nachmittag und klärte viele Fragen und Mythen. Sie zeigte die Vorteile der selbstgemachten Babynahrung auf und wies auf die teilweise auch schadhaften Bestandteile der industriell hergestellten Breie und Getränke hin. Oft suggerieren die Produkte ihre gesundheitlich bedenkenlose Wirkung durch positiv besetzte Aufschriften. Erst durch genauere Untersuchung der Inhaltsstoffe z.B. Zucker, Vitaminanteil, Aromen sei für den Verbraucher erkennbar, ob das Lebensmittel tatsächlich geeignet sei. Geklärt wurde zudem, ab welchem Lebensmonat ein Gemüsebrei oder ein Milchbrei auf den Tisch kommen kann und wie groß die Portionen sein sollten. Nachweisbar sei, so ergänzte Frau Miller, dass Kinder, die Selbstgemachtes essen, auch später noch gerne Gemüse und Obst essen. Abschließend wurden Breie zubereitet, gekostet und mit den Fertigprodukten verglichen, wonach die Teilnehmer feststellten: „Selbstgemacht“ geht schnell und ohne viel Aufwand, ist günstig und schmeckt viel besser.

 

Odin`s Prüfungen bravourös bestanden (3.August)

Im Rahmen des städtischen Ferienprogramms durften sich Jungen und Mädchen als Wikinger erproben und mussten zahlreiche Aufgaben meistern. Die Kinder mussten Geschicklichkeit, Taktik, Kraft, Kampfkunst und handwerkliches Geschick aufbringen, um von Göttervater Odin als Wikinger anerkannt zu werden. Nach einigen Spielen und Gruppenwettbewerben wurden Schmuckanhänger und Schleuderwaffen hergestellt. Und mit der passenden Ruß-Bemalung an Armen und im Gesicht sahen die Kinder den Nordmännern ziemlich ähnlich.

„Der schmale Grat - von gefordert zu überfordert“ (5.Juli)

Was ist eigentlich eine Anforderung und wann ist es für uns eine Überforderung? Diesen und anderen Fragetellungen ging die Gesundheitspraktikerin Sabine Mändle an dem sehr interessanten Abend im Ev.-Luth. Gemeindehaus auf den Grund und beleuchtete das Thema aus verschiedenen Richtungen. Gemeinsam mit den  aktiven Zuhörern kam man zu der Erkenntnis, dass letztlich die eigene Haltung entscheidend dafür verantwortlich sei, ob Situationen als Überforderung erlebt und angesehen werden. Mit zahlreichen Beispielen wurde klar, dass die Haltung durch die eigene Biographie geprägt ist und sehr wohl veränderbar sei. So sei es auch erklärbar, dass die Menschen unterschiedlich belastbar seien bzw. Aufgaben unterschiedlich wahrnehmen. Um den schmalen Grat zwischen An-und Überforderung gut zu meistern, helfen: Ein regelmäßiger Ausgleich, auf andere Gedanken kommen oder auch bewusst seine gesundheitliche und psychische Situation anzuschauen, bei Bedarf auch durch fachliche Unterstützung.

Begeisterung und Lerneffekt bei den „Powerkids“

Zwischen den Oster- und Pfingstferien besuchten Grundschulkinder ein Angebot der Heilpädagogin Beate Gottschalk in der Dreifachturnhalle.
Gemeinsame Aktionen, erlebnisbetone Aufgaben kennzeichneten die Stunden, hierbei wurde auf die Bedürfnisse und Ideen der Gruppe und des Einzelnen eingegangen. Mit  Wahrnehmungs,- Konzentrations,- Gleichgewichts,- Kooperationsspielen und -übungen lernten die Kinder bewusst und unbewusst, vertieft zu spielen, ohne sich ablenken zu lassen. Über die Bewegung wurden Wege gefunden, dass sich die Schüler einschätzen lernen, ihre eigenen Schwächen und Stärken zu erkennen und auch zu akzeptieren. Die Übungsstunden standen unter einem Motto wie z.B. Piraten oder Feuerwehr. Dabei kamen unterschiedliche Materialien und Sportgeräte zum Einsatz. Durch dieses bewegungsintensive Angebot mit entspannenden Elementen lernten die Teilnehmenden sich neu zu entdecken d.h. ihre Kreativität, Wahrnehmung, Kooperation, Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft wahrzunehmen. Viel zu schnell gingen die Stunden für die begeisterten Kinder vorbei.

Papa/Opa mal für sich ganz allein haben…

Bereits zum zweiten Mal seit Bestehen des Familienstützpunktes fanden sich Papas und Opas mit ihren Kindern und Enkeln im Wald ein, um unter der Anleitung von Bettina Schulz (Wild auf Wald) einen erlebnisreichen und aufregenden Nachmittag zu erleben. Diesmal stand das Angebot unter dem Motto „Einmal Indianer sein…“. So mussten sich die Teilnehmer nach einer Wander- und Lauschtour in Indianer verwandeln und stellten Federschmuck sowie Kriegsbemalung aus Naturmaterialen her. Das stellte die Männer schon vor gewisse feinmotorische Herausforderungen, doch mithilfe der engagierten Indianerkinder gelang dies. Beim gemeinsamen entspannenden Basteln entstanden gute Gespräche untereinander, während die Kinder das etwas lädierte Tipi wieder auf Vordermann brachten. Als Mitbringsel wurden abschließend noch mit viel Liebe für Detail Traumfänger gebastelt, um dann zufrieden Hand in Hand den Heimweg anzutreten. 

Raus aus den vier Wänden, 12.Mai

„Raus aus den 4 Wänden“ hieß die Parole an dem sonnigen Freitagnachmittag. Papas und Mamas kamen mit ihren Kindern im Laufalter an diesem Nachmittag so richtig in Action. Die Physiotherapeutin Nina Sauter gestaltete einen nicht sehr langen, dafür aber umso spannenderen Spaziergang. Die Teilnehmer mussten Naturmaterialien in kleinen Tüten sammeln, jede Gelegenheit im Gelände zum Balancieren, Hüpfen, Abhang- rauf und runterrennen ausnutzen sowie besonders anspruchsvolle Bewegungen wie Drehungen, Rückwärtslaufen oder auf einem Bein stehen durch die Nachahmung von Tieren bewerkstelligen. Anreiz sei es für Kinder schon, so die Referentin, wenn die Erwachsenen mit einer positiven Grundstimmung den Spaziergang  antreten und den Spaß am Toben und Klettern aktiv vorleben.

Fleißige kleine Künstler

Viele bunte und sehenswerte Kunstwerke stellten die zahlreich erschienen Kindern am Kreativnachmittag (21.April und 2.Mai) unter dem Motto „Krass gestempelt“ in der Kapuzinerhalle her. Susanne Dorner vom Verein Krass e.V. Günzburg hatte reichlich Material und Farbe zur Verfügung gestellt, was die Kinder auch begeisternd ausnutzten und die kompletten zwei Stunden fleißig ausgefallene Ideen umsetzten. Zum Stempeln standen unterschiedliche Gegenstände zur Auswahl – von der Lüsterklemme über Gemüse und Verpackungsnetze bis hin zu Korken, Schwämmen und Duplosteinen. So entstanden ausgefallene und überraschende Abdrücke. Für die Bewirtung sorgte dankenswerterweise der Elternbeirat der Kita Mindelzwerge.

Eltern gebt Acht! Medienexperte klärte schonungslos auf!

Das Präventions-Netzwerk „stark-zusammen“ des Landkreis Günzburgs organisierte in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Familienstützpunkt einen Medienpädagogik-Vortrag an der Mittelschule Burgau, die dankenswerter Weise Ihre Schulaula für die große Anzahl an Besuchern zur Verfügung stellte. Die Veranstaltung war Teil des Projekts „INTERnet(t) – Gute Seiten schlechte Seiten II“.
Der Journalist und Social-Media-Experte Matthias J. Lange spannte den Bogen über die Verdrängung der Printmedien hin zur allgegenwärtigen Digitalisierung unseres Alltags mit einer Zukunft, die enorme Erleichterungen, aber auch Risiken bringt.
In zahlreichen Beispielen aus dem Alltag machte Lange deutlich, wie Soziale Medien aufgebaut sind und wie sie Milliarden Nutzer weltweit mit Informationen versorgen. Sie würden uns sagen, was in der Welt passiert, aber immer vorgefiltert, damit die User immer nur das sehen, was sie auch wirklich interessiert. Lange zeigte die Herausforderung auf, die Informationen verifizieren zu können. Gerade Jugendliche würden dazu neigen, leichtgläubig und naiv zu konsumieren. Er rät dazu, mit den Kids über die Verantwortung zu sprechen, die sie tragen. Bei allem, was die Jugend postet, teilt oder kommentiert und damit eine Masse an Freunden und Freundesfreunde im Internet erreicht. „Sie haben heute die Macht, ein Restaurant schnell in den Ruin zu treiben“, so Lange.
Er empfiehlt, mit der Anschaffung eines Smartphones für den Sohn oder die Tochter, Drittanbieter über den Tarifanbieter sperren zu lassen und das Gerät mit einem aktuellen Antivirusprogramm vor Angriffen zu schützen. Das Videoportal YouTube sei frei von pornografischen Inhalten, man könne aber ohne weiteres auf Gewaltvideos vom Islamischen Staat zugreifen. Also sei auch hier eine gewisse Kontrolle wichtig. Kettenbriefe oder pathetisch formulierte Aufforderungen nach Ereignissen, die um die Welt gehen, solle man kritisch gegenüberstehen. Oft sind die Urheber aus extremistischen Gruppierungen, die eine Chance für Propaganda wittern.
„What`s app“ sei datenschutzrechtlich sehr kritisch zu betrachten, da mittlerweile die Daten mit Facebook verbunden sind. Als Alternativen können „Threema“ oder „Signal“ genannt werden.
Informationen im Web: stark-zusammen.de, klicksafe.de, handysektor.de, zappen-klicken-surfen.de, irights.info

Infoabend „Wenn Kinder kränkeln…“ vom 29.November 2016

Einen sehr informativen und doch kurzweiligen Abend erlebten die knapp über zwanzig erschienenen Mütter und Väter in der Kindertagesstätte Heilig-Kreuz. Die Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Simone Kastner referierte trotz leichter Erkältung über 1 ½ Stunden über Krankheiten, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Grundsätzlich, betonte sie, sei es wichtig, bei ersten Krankheitsanzeichen vor allem den Gesamtzustand des Kindes im Auge zu behalten, also das Ess- und Trinkverhalten, das Wohlbefinden und den körperlichen Zustand. Frau Kastner erläuterte anhand von fünf Stationen die klassischen Symptome Fieber, Erkältung, Durchfall und Erbrechen sowie Bauchschmerzen und Hautausschläge. Symptome seien Abwehrmechanismen des Körpers, die man mehr unterstützen als verhindern oder eindämmen sollte. Eine medikamentöse Behandlung oder ein Arztbesuch sei meist erst dann notwendig, wenn die Symptome sehr ausgeprägt sind oder sich ununterbrochen zeigen. Allgemein könne man, so Frau Kastner, seinem Kind mit Alltagsmitteln wie z.B. Wadenwickel, Zwiebelsaft, Traubenzucker als Elektrolytersatz oder Halswärmer schon viel helfen, wieder gesund zu werden. Ganz wichtig sei auch, das Kind erst wieder in den Kindergarten zu schicken, wenn es mindestens 24 Stunden symptomfrei ist. Durchschnittlich seien etwa 12 Infektionen über das Jahr gesehen ganz normal für Kleinkinder, würden Studien belegen.
Für ein gutes Immunsystem empfiehlt sie gesunde Ernährung, viel frische Luft und Bewegung sowie den Kontakt mit Alltagsschmutz, Desinfektionsmittel würden dagegen die Stärkung des Immunsystems eher verhindern. Die besten Heilmittel im Krankheitsfall seien immer noch Papa oder Mama und natürlich viel Ruhe, schloß Frau Kastner diesen Abend ab.

Eltern-Kind kochen „Mama, Papa, koch mit mir!“ vom 23.November 2016

Einen vergnüglichen und sehr lehrreichen Nachmittag erlebten einige Mamas mit ihren Kindern bei der Veranstaltung „Mama, Papa koch mit mir!“ in der Schulküche der Mittelschule Burgau. Die Diätassistentin Anja Häußler führte im Auftrag des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach mit vielen praktischen Tipps und umfassendem Wissen rund um das Thema Ernährung für Kinder bis 3 Jahren durch den Nachmittag. Frau Häußler reiste vom Zentrum für Ernährungskompetenz in Senden aus an und brachte leckere Rezepte unter dem Motto „Traditionelle Gemüseküche“ mit. Nach einer ausführlichen Informations- und Austauschrunde verarbeiteten die Mamas mit ihren Kindern Süßkartoffeln, Teltower Rübchen, Pastinaken und weitere gesunde Lebensmittel. Das Ergebnis konnte geschmacklich überzeugen, was natürlich auch an dem Engagement der Kinder lag, die kräftig geschnippelt und gerührt haben.

Powerkids, November 2016

Viele glückliche und lachende Gesichter konnte man in dem Kurs „Powerkids“ entdecken. Die Heilpädagogin Beate Gottschalk leitete einen Bewegungskurs über 7 Einheiten für Grundschulkinder. Die Ziele des Psychomotorik-Kurses waren dabei sehr vielfältig. Es ging darum, sich und seinen Körper intensiver wahrzunehmen, Durchhaltevermögen in verschiedenen Rollen zu entwickeln und Lösungsstrategien in Problemstellungen zu finden. Daneben lernten die Kindern, Motivation, Eigeninitiative und die Zusammenarbeit mit anderen Kindern zu entwickeln. Die Spiel- und Bewegungsfreude kamen dabei nie zu kurz. Frau Gottschalk setzte viele erlebnispädagogische Spiele ein und arbeitete auch an den emotionalen Kompetenzen der Kinder, wenn es darum ging, Gefühle auszudrücken bzw. beim Gegenüber wahrzunehmen. Die Kindergruppe harmonierte schnell und genoß es sichtlich, ohne Leistungserwartung ihrem Bewegungsdrang nachzugehen. Die Einheiten standen jeweils unter einem bestimmten Motto: So mussten die Buben und Mädchen beispielsweise ein Feuer löschen, einen Berg erklimmen oder einmal die Welt umreisen. Spielerisch wurden Erfolge erzielt und die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt gestellt und gleichzeitig auch die eigene Kreativität bei der Gestaltung der Übungseinheiten gefördert.

Bewegung macht schlau, Oktober 2016

Gut eingepackt fanden sich acht Mamas mit ihren Kindern im Laufalter zu dem Bildungsangebot „Bewegung macht schlau“ ein und trotzten dem herbstlichen Wetter. Der Sportwissenschaftler Jürgen Maaßmann stand den Eltern für Ihre Fragen zur Verfügung und veranschaulichte Zusammenhänge in der Bewegung durch Theorie und praktische Impulse. Kinder, die gerade laufen gelernt haben, sollen vor allem positiv bestärkt werden in ihrem Lernprozess. Gewisse Abläufe wie einen Ball fangen oder hüpfen sind dabei z.B. einfach noch nicht möglich und können auch noch nicht verlangt werden. Die Aufgabe der Eltern, so Maaßmann, ist es, den Kindern Möglichkeiten und Herausforderungen zu stellen und dann auch die Unterstützung zurückzufahren, damit das Kind die motorischen Fertigkeiten selbstständig erlernt und ausführen kann. „Gehen ist das Einzige, was Kinder von sich aus lernen, alles andere müssen wir ihnen zeigen, vormachen und sie ermuntern, es auszuprobieren.“, erklärte Maaßmann.

Vortrag „Regeln und Grenzen in der Erziehung - weil Du mir wichtig bist“, September 2016

Knapp 40 interessierte Eltern der Kita Mindelzwerge und dem Kindergarten Purzelbaum fanden sich am 27.September im Mehrzweckraum der Kita Mindelzwerge zum Vortrag von Frau Scheppach ein. Die Sozialpädagogin arbeitet in der Erziehungsberatungsstelle der Katholischen Jugendfürsorge in Günzburg und nahm sich in einem einstündigen Vortrag dem Thema „Regeln und Grenzen in der Erziehung“ an. Dabei ging sie vordergründig auf die Grundbedürfnisse von Kindern im Kindergartenalter ein und schilderte anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus ihrer langjährigen Berufserfahrung, wie schnell und leicht man als Eltern in die Falle tappen kann und grobe vermeidbare Fehler macht. In der Erziehung, so die Botschaft, sei es wichtig, klar seine Erwartungshaltung zum Ausdruck zu bringen und dabei den kognitiven Stand seines Nachwuchses zu berücksichtigen. Gemeinsam mit den Eltern wurden Fallbeispiele besprochen, über Lösungswege rege diskutiert und auch die Frage nach der richtigen Konsequenz geklärt. Abschließend blieb natürlich die Erkenntnis, dass in der Theorie vieles machbar scheint, der Umsetzung in der Praxis  oft Grenzen gegenüberstehen. Für Ratsuchende ist die Erziehungsberatungsstelle in Günzburg erreichbar unter der Tel. 08221 95401.

Waldrally mit Papa, Opa, Onkel am 18.Juni und am 16.Juli

Mit viel Begeisterung und Vorfreude starteten 12 Teams in das Walderlebnis- und Bildungsangebot, das von Bettina Schulz (Wild auf Wald) begleitet und durchgeführt wurde. Die Kids hatten ihren Papa, Onkel oder Opas mit dabei und genossen sichtbar die intensive Zeit, während die Mamas die kinderfreie Zeit für sich persönlich nutzen konnten.
Frau Schulz bereitete Aufgaben an verschiedenen Stationen vor und  zwischendrin galt es, Naturmaterialien zu finden. Das gestaltete sich anfangs schwierig, weil teilweise noch die konkrete Idee fehlte. Es ist ja nicht gerade einfach, etwas „Blaues“ oder ein Objekt, das einem Tier ähnlich sieht, im Wald zu finden. Da musste also die Phantasie bei den jungen und erwachsenen Teilnehmern herhalten.
An den Stationen gab es Zielwerfen mit Fichtenzapfen, das Erraten von Gerüchen sowie das Erfühlen von Waldgegenständen. Eine besondere Herausforderung war das Sichten von Waldtieren mit dem Feldstecher. Nach der 2-stündigen Wanderung konnte dann der wohlverdiente Schatz geborgen werden und sorgte für helle Freude nicht nur bei den Kindern. Neben dem Erlebnis in und mit der Natur lernten die Teilnehmer einiges über den Wald und deren Bewohner. „Die Zeit war viel zu schnell vorbei“, so die einhellige Meinung.

Bewegung im Alltag, April 2016

Viel Spaß und lachende Gesichter waren an dem Angebot „Bewegung im Alltag“ anzutreffen. Bei viel Sonnenschein fand an der Kindertagesstätte „Mindelzwerge“ das Angebot des Familienstützpunktes für knapp ein Dutzend Eltern mit ihren Kindern statt. Die Physiotherapeutin Nina Sauter erklärte und zeigte dabei, wie man im Alltag Bewegung bei Kleinkindern ohne viel Aufwand integrieren kann. Für unterwegs hieß es, Wegstrecken interessanter mit Balancieren zu gestalten, Tiere nachzuahmen oder beim Einkaufen den Kindern gezielte Sammel- und Suchaufgaben zu geben. Der zweite Teil der Veranstaltung fand in der Turnhalle statt und vermittelte den Eltern, wie sie im Wohnbereich auch kleine Flächen ausreichend für Reiter- und Fangspiele schon nutzen können. Ganz wichtig sei es immer, dem eigenen Kind etwas zuzutrauen, Herausforderungen  zu suchen und vor allem selber ein gutes animierendes Vorbild zu sein. Aufgrund der großen Nachfrage (nicht alle Anmeldungen konnten angenommen werden) plant der Familienstützpunkt im Bereich „Bewegung“ weitere Angebote.

November 2015: Auch Burgau hat jetzt einen Familienstützpunkt!

Anfang Oktober wurde in Burgau das Projekt „Familienstützpunkt“ gestartet. Das Büro befindet sich im Eingangsbereich der Kindertagesstätte „Mindelzwerge“ in der Kapuzinerstra- ße 13. Ansprechpartner Mathias Stegmiller sieht darin nicht nur eine Anlaufstelle für Informationen und Unterstützung von Familien in allen Lebenslagen, sondern auch eine Beratung vor Ort für alle: Für alle Kitas, für Schüler, Jugendliche, Erwachsene wie auch für Senioren. Besonderen Wert legt er dabei auf geplante Projekte wie offene Gruppen und Treffpunkte bis hin zum Familienfrühstück, bei denen vor allem Familienbildung einer der Schwerpunkte ist. „Wir wollen eine Begegnung schaffen für eine einfache, niederschwellige und unkomplizierte Beratung“, betont der Diplom-Sozialpädagoge. Burgaus Bürgermeister Konrad Barm hofft, dass der Familienstützpunkt sich bewährt und entsprechend angenommen wird. Die Öffnungszeiten sind Montag von 15.30 bis 17.30 Uhr und Mittwoch von 9 bis 11 Uhr. Zusätzlich ist Mathias Stegmiller unter der E-Mailadresse familienstuetzpunkt@stadt.burgau.de oder telefonisch unter 0176 / 4594 9940 zu erreichen. Im Bild von links: Bürgermeister Konrad Barm, Kindergartenund Sportreferentin Monika Riß, Leiterin der Kindertagesstätte „Mindelzwerge“ Beate Wagner und Mathias Stegmiller.
Hallo,
Ich möchte mich Ihnen gerne vorstellen. Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und zweifacher Papa. Beheimatet selber bin ich in Oberelchingen nähe Ulm. Von Beruf her bin ich Diplom Sozialpädagoge und habe in den letzten acht Jahren Eltern, Jugendliche und Kinder beraten, begleitet und unterstützt. Es ist für mich eine Herzesangelegenheit, mich für die Menschen einzusetzen, sie zu ermutigen und in der Not beizustehen.
Der Familienstützpunkt wird in Burgau als städtische Einrichtung für alle Bürger und Bürgerinnen offen stehen und ein Ort der Herzlichkeit und Einfachheit sein. Ich habe in den ersten Tagen viele angenehme Gespräche mit Menschen geführt, die sich hier bereits engagieren und für das Wohl anderer einsetzen.
Der Stützpunkt soll ein Knotenpunkt werden, an dem Begegnung und Beratung stattfindet, aber auch die Informationen über die zahlreichen Angebote für Familien hier in Burgau sowie im Landkreis eingeholt werden können. Für die Angebote (Frühstück, Nachmittage, Informations- und Bildungsveranstaltungen) möchte ich Sie ermutigen, neugierig zu sein und Ihre Ideen mit zu bringen.
Einfachheit bedeutet, dass Sie zu mir ganz unkompliziert und ohne bürokratischen Aufwand kommen können. Ich stehen Ihnen auch außerhalb der Sprechzeiten je nach Möglichkeit zur Verfügung.
Zum Stützpunkt können Sie kommen, wenn
…Sie sich einfach informieren wollen…
…Sie in einer Überforderungssituation sind und Entlastung brauchen…
…Sie Unterstützung bei dem Ausfüllen von Anträgen brauchen…
…Sie sich engagieren wollen oder eigene Ideen haben…
…Sie Anschluss suchen…
…Sie sich für Familienbildung interessieren…
Und die Liste könnte man noch vielfach erweitern.

Ich freue mich auf Sie!

Ihr Mathias Stegmiller